<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Villa rustica</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Villa_rustica"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Villa_rustica rootpage-Villa_rustica skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Villa rustica</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Als <b>villa rustica</b> (Plural <i>villae rusticae</i>) bezeichnet man ein Landhaus oder Landgut im <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römischen Reich</a>. Es war Mittelpunkt eines landwirtschaftlichen Betriebs und bestand neben dem Hauptgebäude aus Wirtschafts- und Nebengebäuden, die meist innerhalb eines ummauerten Hofes standen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriff">Begriff</h2></div>
<p>Der Begriff <i>villa rustica</i> ist bereits bei dem älteren <a href="Marcus_Porcius_Cato_der_%C3%84ltere" title="Marcus Porcius Cato der Ältere">Cato</a> im 2. Jahrhundert v. Chr. belegt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Wort <i>rusticus</i> ist ein von <i>rus</i> („Land“, im Gegensatz zur Stadt) abgeleitetes Adjektiv und hat die Bedeutung „ländlich“, „bäuerlich“. Neben der Bezeichnung <i>rus</i> wurden auch die Wörter <i>praedium</i> („Gut“) und <i>fundus</i> („Bauernhof“) oft von den Römern bezüglich der Landwirtschaft benutzt. Die Römer unterschieden zwischen städtischen Wohngebäuden (meist <i>domus</i>, auch <i>aedes</i>) und ländlichen <i>(villae)</i>. Auf ähnliche Weise wurde auch zwischen unbebautem Land in der Stadt <i>(area)</i> und auf dem Land <i>(ager)</i> unterschieden.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Große Landgüter wurden auch als <i><a href="Latifundium" title="Latifundium">latifundium</a></i> (von <i>latus</i> = „weit“) bezeichnet. Die <i><a href="Villa_urbana" title="Villa urbana">villa urbana</a></i> („Landhaus von städtischer Art“) verhält sich zur <i>villa rustica</i> etwa so wie ein <i><a href="Gutshaus" class="mw-redirect" title="Gutshaus">Gutshaus</a></i> zu einem <i>Bauernhof</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichtliche_Entwicklung">Geschichtliche Entwicklung</h2></div>
<p>Die <i>villae rusticae</i> waren nicht von Anfang an die primäre Landwirtschaftsform der Römer. Bis Ende des dritten Jahrhunderts vor Christus waren vor allem Kleinbauernhöfe, welche auf eine <a href="Subsistenzwirtschaft" title="Subsistenzwirtschaft">Subsistenzwirtschaft</a> setzten, für die Landwirtschaft zuständig. Erst mit den Gebietsgewinnen, welche die Römer nach dem Sieg über <a href="Hannibal" title="Hannibal">Hannibal</a> verzeichneten<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, kam es langsam zu einer Wende in der Landwirtschaft. Das neue Land, welches die Römer gewannen, wurde in Parzellen unterschiedlicher Größe unterteilt und dann an Bauern oder für <a href="Colonia_(Rom)" title="Colonia (Rom)">Koloniegründungen</a> verpachtet. Wenn nun Privatleute das Recht für dieses Land übernahmen, konnten sie damit alles tun, was sie wollten, auch wenn eigentlich der Staat de facto noch Besitzer war. Das System mit Vererbungen und Übertragungen führte mit der Zeit dazu, dass immer mehr Land unrechtmäßig ganz in private Hände kam.
</p><p>Rom gewann durch den Sieg über <a href="Karthago" title="Karthago">Karthago</a> auch großes Ansehen im Mittelmeergebiet und begann so vermehrt Handelsbeziehungen mit anderen Mächten einzugehen. Dies führte auch zu einem Konkurrenzkampf zwischen einheimischen und importierten Produkten. Die reichen Hausherren begannen somit schon bald auf eine Exportwirtschaft zu setzen, mit dem Ziel möglichst viel Gewinn zu erzielen, anstatt einfach nur sich selbst und die Familie ernähren zu können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufbau_und_Einrichtung">Aufbau und Einrichtung</h2></div>
<p>In Italien umfasste das Hauptgebäude einer <i>villa rustica</i> meistens einen geräumigen Innenhof, um den sich die Wirtschaftsräume <i>(pars rustica)</i> gruppierten, der oft zweistöckige Wohntrakt <i>(pars urbana)</i> befand sich in der Regel an der nördlichen Hofseite. Es gab jedoch nie ein festes Bauschema für die Villen, das allgemein befolgt worden wäre.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den gallischen und germanischen <a href="R%C3%B6mische_Provinz" title="Römische Provinz">Provinzen</a>, wo sich die Mehrzahl der heute bekannten <i>villae rusticae</i> befand, war der Bautyp ein völlig anderer. Das Haupthaus war bei größeren Anlagen oft als <i>Porticusvilla</i> ausgeführt: Die Front gliederte sich in die Eck<a href="Risalit" title="Risalit">risaliten</a> und den dazwischenliegenden <a href="Portikus" title="Portikus">Portikus</a> (eine nach vorne offene Säulenhalle). Die Wohn- und Arbeitsräume des Hausherrn und seiner Familie grenzten direkt an die Portikus. Oft ist auch ein zentraler größerer Raum zu beobachten, entlang dem mehrere Raumfluchten angeordnet waren. Die Frage, ob es sich dabei um eine überdachte Halle oder einen unüberdachten Innenhof handelt, ist weitgehend ungeklärt und möglicherweise nicht allgemeingültig zu beantworten.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anlagen vom Portikus- oder Risalittyp sind ein dominanter Bautyp, der sich sehr häufig bei mittelgroßen Anlagen bis zu den großen palastartigen Hauptgebäuden wie der <a href="Villa_Otrang" title="Villa Otrang">Villa Otrang</a> bei Fließem finden.
</p><p>Größere Villen verfügten in der Regel über beheizbare Baderäume oder Badehäuser, oft waren auch ein Teil der Räume mittels Fußbodenheizung (<a href="Hypokaustum" title="Hypokaustum">Hypokaustum</a>) zu beheizen. Sie wiesen in der Regel einen Keller <i>(cella)</i> auf, der entweder als Vorratskeller oder als Hausheiligtum für die <a href="Laren" title="Laren">Laren</a> und andere Schutzgötter diente. Mitunter fand sich auf dem Gelände auch ein kleiner Tempel.
</p><p>Die luxuriösen Wohnverhältnisse waren aber nur einer geringen Oberschicht zugänglich. Einige kleinere Höfe, besonders im rechtsrheinischen Gebiet, besaßen keine solche Ausstattung – hier war das Hauptgebäude oft nur ein einfaches Bruchsteingebäude. In vielen Regionen bilden solche Gehöfte sogar die Mehrzahl der ländlichen Siedlungen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Hintergrund wird schon seit längerer Zeit das sogenannte <a href="Patronat_(R%C3%B6mer)" title="Patronat (Römer)">Patronatssystem</a> vermutet, das in ländlichen Regionen sehr verbreitet war und bis zur <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">Spätantike</a> stark zunimmt.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dafür würde das relative Fehlen von Hinweisen auf Sklaven in römischen Villen der Nordwestprovinzen und eher häufige Indizien für <a href="Kolonat_(Recht)" class="mw-redirect" title="Kolonat (Recht)">Kolonen</a> im Fundmaterial sprechen.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Gelände einer <i>villa rustica</i> konnte mit Hecken, Mauern und Gräben umfriedet sein. Dies gilt vor allem für Wehrgehöfte in den Randgebieten des Reiches. Diese Schutzanlagen konnten aus einfachen Hecken bestehen, bei reicheren <i>villae rusticae</i> aber auch aus Mauern mit Türmen und Bastionen und vermutlich zugehörigen Truppen, welche die <i>villa rustica</i> beschützen konnten. In vielen Fällen lässt sich jedoch keine Hofumwehrung ausmachen. Eine Umfriedung schloss das Wohngebäude nebst Wirtschaftsgebäude ein. Innerhalb eines solchen Areals finden sich im archäologischen Befund neben Wohnhäusern und Stallungen weiterhin Brunnen, Druschplätze, Garten- und Teichanlagen. Bestattungsplätze lagen üblicherweise außerhalb, meist an einer Zufahrtsstraße. Die fruchtbaren <a href="L%C3%B6ss" title="Löss">Lössebenen</a> des <a href="Rheinland" title="Rheinland">Rheinlandes</a> und der <a href="Wetterau" title="Wetterau">Wetterau</a> wurden mit einem wabenartigen System aus villae rusticae überspannt, wobei der Abstand der Hofanlagen etwa zwei bis drei Kilometer beträgt. Vereinzelt wurde daraus geschlossen, dass eine Landvermessung (<i>centuriatio</i>) vorgenommen wurde. Eindeutige Belege dafür fehlen aber bislang.
</p><p><i>Villae Rusticae</i> kann man aufgrund der Gliederung des Geländes in zwei unterschiedliche Arten unterteilen: in Axialanlagen und Streuhofanlagen. Maßgebend bei dieser Unterteilung ist der Grad der Trennung zwischen <i>pars rustica</i> und <i>pars urbana</i>. Bei Streuhofanlagen sind die verschiedenen Gebäude oft wahllos über das Areal verteilt. Es ist kein wirkliches Gliederungskonzept zu erkennen und oft auch keine klare Abgrenzung zwischen <i>pars rustica</i> und <i>pars urbana.</i> Bei Axialanlagen ist die Abgrenzung bedeutend klarer. Die <i>pars urbana</i> ist oft mit einer kleinen Mauer oder zumindest einer deutlichen Grenze von der <i>pars rustica</i> abgegrenzt. Außerdem zieht sich meist eine Straße durch die <i>pars rustica,</i> wodurch sich eine gewisse Axialität erkennen lässt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bewirtschaftung">Bewirtschaftung</h2></div>
<p>Der Hausherr <i>(dominus)</i> der <i>villa rustica</i> war oft ein aus dem Militärdienst ausgeschiedener <a href="Veteran" title="Veteran">Veteran</a>, der innerhalb der provinzialen Infrastruktur Versorgungsaufgaben für die nahe gelegenen Städte und Garnisonen übernahm. Wegen der hohen Transportkosten befanden sich die meisten Villen in der Nähe der Verbraucher, was die große Zahl von <i>villae rusticae</i> in jenen Grenzprovinzen, in denen die römischen Truppen hauptsächlich stationiert waren, erklärt. Wenn eine Villa im Durchschnitt 50 Personen umfasste, konnte diese bestenfalls für 20 weitere Städter oder Soldaten Nahrung produzieren, denn diese Betriebe erzielten meist nur einen geringen Überschuss. Nach dieser Berechnung müssten rund um eine Stadt wie <a href="Carnuntum_(Zivilstadt)" title="Carnuntum (Zivilstadt)">Carnuntum</a> mit 40.000 Bewohnern etwa 2000 Villen für deren Versorgung existiert haben, selbst wenn die Bauern hier durch zusätzliche Nahrungsbeschaffung aus Handel und Fischerei etwas entlastet wurden. Der Raum, den diese 100.000 Bauern benötigten, sowie die logistischen Hürden für Transport und Lagerung waren jedenfalls enorm. Bis zu 50 km weit lieferten die Villen ihre Waren in die Städte, vorzugsweise auf dem günstigen Wasserweg über die Flüsse.
</p><p>Die Bewirtschaftung der Güter erfolgte direkt über den Hausherrn oder mit Hilfe eines Verwalters, meist ein dem Hausherrn vertrauter Sklave. Dieser entschied je nach Jahreszeit und anfallender Tätigkeit, was die Landarbeiter, das heißt zumeist <a href="Sklaverei_im_R%C3%B6mischen_Reich" title="Sklaverei im Römischen Reich">Sklaven</a> <i>(servi)</i>, aber auch <a href="Freigelassener" class="mw-redirect" title="Freigelassener">Freigelassene</a> <i>(liberti)</i> oder Freie, zu verrichten hatten. Die meisten Hausherren blieben ihren ländlichen Anwesen meist fern und ließen sich wenn, dann nur bei wichtigeren Anlässen auf dem Anwesen blicken. Bei größeren Anwesen war es auch nicht unüblich, dass das Areal wieder in mehrere Parzellen unterteilt und dann an freie Bauern verpachtet wurde. Diese unterstanden dann dem Verwalter des Anwesens, welcher vom Haupthaus aus seine eigene Parzelle bewirtschaftete und gleichzeitig die Abgaben der Pächter überprüfte.
</p><p>Angebaute Produkte unterschieden sich je nach wirtschaftlicher Ausrichtung der <i>villa rustica</i>, dem Ort und der Bodenbeschaffenheit. So konnte man in den Provinzen, beispielsweise in <i><a href="Germania_superior" title="Germania superior">Germania superior</a></i>, nicht die gleichen Produkte anbauen wie auf der <a href="Apenninhalbinsel" title="Apenninhalbinsel">Apenninhalbinsel</a>. Unterschiedliche Wetter- und Umweltbedingungen führten zu unterschiedlichen Wirtschaftsformen.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den germanischen Provinzen waren beispielsweise Braunerde- und Feuchtböden für eine Übertragung mediterraner Wirtschaftsformen nicht geeignet. Auch in den Gebieten, in denen der Boden einen besseren Anbau von Produkten ermöglichte, musste man auf andere Produkte setzen, wenn die Winter bedeutend strenger als im römischen Italien waren. Ölbäume beispielsweise konnten den Winter nördlich der Alpen überhaupt nicht überstehen und bei Getreide setzten die <i>villae rusticae</i> der germanischen Provinzen statt auf Weizen eher auf Gerste, Dinkel oder Roggen.
</p><p>Schon damals mussten die Erzeugnisse den Markterfordernissen angepasst werden. Die Agrarproduzenten des antiken <a href="Apennin" title="Apennin">Apennin</a> standen im Wettbewerb mit denen der römischen Provinzen. <i><a href="Hispania_Tarraconensis" title="Hispania Tarraconensis">Hispania Tarraconensis</a></i> (Spanien) und <i>Gallia</i> (<a href="Gallien" title="Gallien">Gallien</a>) waren bekannt für den Export von Wein und Öl; zudem war in Gallien die Schafhaltung weit verbreitet und die damit verbundenen Produkte wie Textilien, Käse und Pökelfleisch; <i><a href="Aegyptus" title="Aegyptus">Aegyptus</a></i> (Ägypten) und andere afrikanische Provinzen für Getreide.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sonderform_villa_urbana">Sonderform <i>villa urbana</i></h2></div>
<p>Daneben besaßen Senatoren und andere hohe politische Amtsträger riesige Landgüter mit entsprechend großen Landhäusern, die oft luxuriös ausgestattet waren und dem Sommeraufenthalt dienten. Eine Villa dieser Art wird, in Abgrenzung zur rein wirtschaftlichen <i>villa rustica</i>, als <i><a href="Villa_urbana" title="Villa urbana">villa urbana</a></i> bezeichnet, das heißt als ein mit städtischem Komfort ausgestattetes Landhaus. Im rechtsrheinischen Gebiet wurde bisher mit der <a href="Heitersheim#Villa_Urbana" title="Heitersheim">Villa Urbana</a> im baden-württembergischen <a href="Heitersheim" title="Heitersheim">Heitersheim</a> nur eine einzige dieser Villen gefunden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weiternutzung_durch_Germanen">Weiternutzung durch Germanen</h2></div>
<p>Ab der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts kam es zu einem stetigen Bevölkerungsrückgang in den germanischen Provinzen <i>(<a href="Germania_inferior" title="Germania inferior">Germania inferior</a></i> und <i><a href="Germania_superior" title="Germania superior">Germania superior</a></i>), mit ausgelöst durch die zunehmenden Überfälle rechtsrheinischer germanischer Stämme (vor allem <a href="Alamannen" title="Alamannen">Alamannen</a> und <a href="Franken_(Volk)" title="Franken (Volk)">Franken</a>) auf das römische Territorium. Viele Villen wurden in dieser Zeit verlassen. Eine Weiternutzung durch sich neu ansiedelnde Germanen ist archäologisch nur schwer nachzuweisen, da Funde aus dieser Zeit sich in den meisten Fällen nicht sicher ethnisch zuweisen lassen. Außerdem übernahmen die in Grenznähe siedelnden Germanen oft die römische Lebensweise, so dass es hier kaum Anhaltspunkte für eine Zuordnung gibt. In Südwestdeutschland gelang es nur in einem Fall (<a href="R%C3%B6misches_Bad_(Wurmlingen)" title="Römisches Bad (Wurmlingen)"><i>Villa rustica</i> von Wurmlingen</a>), die sekundäre Verwendung römischer Bausubstanz durch die Germanen sicher archäologisch nachzuweisen. Auch im 4. und 5. Jahrhundert gab es weiterhin noch <i>villae rusticae</i>, aber in deutlich geringerer Zahl als früher.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelne_Anlagen">Einzelne Anlagen</h2></div>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Liste_von_Villae_rusticae" title="Liste von Villae rusticae">Liste von Villae rusticae</a></div>
<p>Die <i>villa rustica</i> bildete in den westlichen Provinzen des Römischen Reiches die dominante ländliche Siedlungsform. Dörfer (<i><a href="Vicus" title="Vicus">vici</a></i>) waren deutlich seltener als heute und weniger landwirtschaftlich geprägt. Alleine im heutigen Deutschland sind durch <a href="Provinzialr%C3%B6mische_Arch%C3%A4ologie" title="Provinzialrömische Archäologie">archäologische</a> Untersuchungen mehrere tausend Anlagen bekannt.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Größe variiert von einfachen Subsistenzbetrieben bis hin zu großen Gutshöfen oder sogar „Palastvillen“, wie sie im Umland des <a href="Augusta_Treverorum" title="Augusta Treverorum">römischen Trier</a> (<a href="Villa_von_Welschbillig" title="Villa von Welschbillig">Villa von Welschbillig</a>, <a href="Kaiservilla_von_Konz" title="Kaiservilla von Konz">Kaiservilla von Konz</a>, <a href="Palatiolum" title="Palatiolum">Trier-Pfalzel</a>) geläufig sind.
</p><p>Die Erhaltungsbedingungen sind je nach örtlichen Gegebenheiten sehr unterschiedlich. Der größte Teil dieser Anlagen wurde durch <a href="Luftbildarch%C3%A4ologie" title="Luftbildarchäologie">Luftbildarchäologie</a>, bei Baumaßnahmen zufällig freigelegte <a href="Befund_(Arch%C3%A4ologie)" title="Befund (Archäologie)">Befunde</a> oder Oberflächenfunde entdeckt. Ältere Ausgrabungen zielten meist auf eine Freilegung des markanten Hauptgebäudes, während neuere Untersuchungen meistens die Hoffläche einbeziehen, um Aussagen zur wirtschaftlichen Tätigkeit des Hofes zu ermöglichen. Erhaltene Gebäudeteile sind vergleichsweise selten und wie die ausgegrabenen Anlagen oft als Museum, <a href="Freilichtmuseum" title="Freilichtmuseum">Freilichtmuseum</a> oder archäologischer Park erschlossen. Die in der reichhaltigen Fachliteratur erwähnten Anlagen werden in einer <a href="Liste_von_Villae_rusticae" title="Liste von Villae rusticae">separaten Liste</a> geführt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Helmut Bender, <a href="Hartmut_Wolff" title="Hartmut Wolff">Hartmut Wolff</a> (Hrsg.): <i>Ländliche Besiedlung und Landwirtschaft in den Rhein-Donau-Provinzen des Römischen Reiches</i> (= Passauer Universitätsschriften zur Archäologie; Bd. 2). Leidorf Verlag, Espelkamp 1994.</li>
<li>Michael Feige: <i>Landwirtschaftliche Produktionsanlagen römischer Villen im republikanischen und kaiserzeitlichen Italien.</i> Walter De Gruyter, Berlin 2021, ISBN 978-3-11-071429-6.</li>
<li><a href="Ursula_Heimberg" title="Ursula Heimberg">Ursula Heimberg</a>: <i>Villa rustica. Leben und Arbeiten auf römischen Landgütern.</i> Philipp von Zabern, Mainz 2011 (aktuelle, materialreiche Einführung).</li>
<li><a href="Karl_Heinz_Lenz" title="Karl Heinz Lenz">Karl Heinz Lenz</a>: <i>Ländliche Besiedlung.</i> In: <a href="Thomas_Fischer_(Arch%C3%A4ologe)" title="Thomas Fischer (Archäologe)">Thomas Fischer</a> (Hrsg.): <i>Die römischen Provinzen. Eine Einführung in ihre Archäologie</i>. Theiss-Verlag, Stuttgart 2001, S. 58–67.</li>
<li><a href="Hans_Ulrich_Nuber" title="Hans Ulrich Nuber">Hans Ulrich Nuber</a>: <i>Villae Rusticae. Römische Bauernhöfe und Landgüter in Baden-Württemberg.</i> In: <i>Imperium Romanum. Roms Provinzen an Neckar, Rhein und Donau.</i> Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Esslingen 2005, S. 270–277.</li>
<li>John Percival: <i>The Roman Villa. A Historical Introduction.</i> Batsford, London 1988 (allgemein zur römischen Villa).</li>
<li>Peter Rothenhöfer: <i>Die Wirtschaftsstrukturen im südlichen Niedergermanien. Untersuchungen zur Entwicklung eines Wirtschaftsraumes an der Peripherie des Imperium Romanum</i> (= <i><a href="K%C3%B6lner_Studien_zur_Arch%C3%A4ologie_der_r%C3%B6mischen_Provinzen" title="Kölner Studien zur Archäologie der römischen Provinzen">Kölner Studien zur Archäologie der römischen Provinzen</a>.</i> Band 7), 2005.</li>
<li><a href="Vera_Rupp" title="Vera Rupp">Vera Rupp</a>, Heide Birley (Hrsg.): <i>Landleben im römischen Deutschland.</i> Theiss, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8062-2573-0.</li>
<li>John T. Smith: <i>Roman Villas. A Study in Social Structure.</i> Routledge, London 2003 (allgemeine Darstellung zur römischen Villa ohne besondere Berücksichtigung der <i>villae rusticae</i>).</li>
<li>Werner Tietz: <i>Hirten – Bauern – Götter. Eine Geschichte der römischen Landwirtschaft.</i> C.H. Beck, München 2015.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Ancient_Roman_villas?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Villas</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/geschichte/roemer/kultur/villae/index.htm">Villa rustica – das römische Landgut</a> auf der Website der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e. V. (ZUM)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.archaeopro.de/Archaeopro/Strukturen/Innenansichten.htm">Detaillierte Beschreibung des Herrenhauses einer villa rustica mit vielen Abbildungen</a> auf einer privaten Webseite</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=vFY7fIL5tuE">Film über die Villa Rustica Münzenberg-Gambach</a></li></ul>
<p><b>Online-Publikationen:</b>
</p>
<ul><li>Bilgehan Köhler: <i>Villa rustica Frimmersdorf 49 und Villa rustica Frimmersdorf 131. Studien zur römischen Besiedlung im Braunkohlentagebaugebiet Garzweiler I</i>. Dissertation an der Universität Köln, 2005. Auf den Servern der <a rel="nofollow" class="external text" href="http://kups.ub.uni-koeln.de/volltexte/2006/1688/index.html">Universität Köln</a> und der <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/97894996X">Deutschen Nationalbibliothek</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Cato, <i><a href="De_agri_cultura" title="De agri cultura">De agri cultura</a></i> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://penelope.uchicago.edu/Thayer/L/Roman/Texts/Cato/De_Agricultura/A*.html#3">3,2</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Angaben nach <a href="Wolfgang_Czysz" title="Wolfgang Czysz">Wolfgang Czysz</a> in: <i>Die Römer in Bayern.</i> Nikol, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-11-6, S. 216.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Tietz: <cite style="font-style:italic">Villa Rustica. Leben und Arbeiten auf römischen Landgütern</cite>. München 2005, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>187</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Villa+rustica&rft.au=Werner+Tietz&rft.btitle=Villa+Rustica.+Leben+und+Arbeiten+auf+r%C3%B6mischen+Landg%C3%BCtern&rft.date=2005&rft.genre=book&rft.pages=187&rft.place=M%C3%BCnchen" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Feige: <i>Landwirtschaftliche Produktionsanlagen römischer Villen im republikanischen und kaiserzeitlichen Italien.</i> Walter De Gruyter, Berlin 2021, ISBN 978-3-11-071429-6, S. 165.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe dazu <a href="Hans_Ulrich_Nuber" title="Hans Ulrich Nuber">Hans Ulrich Nuber</a>: <i>Villae Rusticae. Römische Bauernhöfe und Landgüter in Baden-Württemberg.</i> In: <i>Imperium Romanum. Roms Provinzen an Neckar, Rhein und Donau.</i> Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Esslingen 2005, ISBN 3-8062-1945-1, S. 274 mit Fußnoten; Wolfgang Czysz: <i>Das zivile Leben in der Provinz. Die Gutshöfe auf dem Lande: Die Villae rusticae im 2. Jahrhundert.</i> In: W. Czysz u. a. (Hrsg.): <i>Die Römer in Bayern.</i> Nikol, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-11-6, S. 220 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu diesen Gebäuden und ihrer Rolle in der Forschung siehe: <a href="Vera_Rupp" title="Vera Rupp">Vera Rupp</a>: <i>Die ländliche Besiedlung und Landwirtschaft in der Wetterau und im Odenwald während der Kaiserzeit (bis 3. Jahrhundert einschließlich).</i> In: H. Bender/H. Wolff (Hrsg.): <i>Ländliche Besiedlung und Landwirtschaft in den Rhein-Donau-Provinzen des römischen Reiches.</i> Passauer Universitätsschriften zur Archäologie 2 (Passau/Espelkamp 1991/1994) S. 241; H. Bernhard in: Heinz Cüppers (Hrsg.): <i>Die Römer in Rheinland-Pfalz.</i> Lizenzausgabe, Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-60-0, S. 362 (Enkenbach-Alsenborn); <a href="Siegmar_von_Schnurbein" title="Siegmar von Schnurbein">Siegmar von Schnurbein</a>: <i>Perspektiven der Limesforschung.</i> In: <i>Der Römische Limes in Deutschland.</i> Archäologie in Deutschland Sonderheft 1992, S. 79.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">So bereits 1970 <a href="Dietwulf_Baatz" title="Dietwulf Baatz">Dietwulf Baatz</a>: <i>Rechtsstand und Verwaltung des flachen Landes in römischer Zeit</i>; ders.: <i>Die ländliche Besiedlung im römischen Reichsgebiet östlich des Ober- und Mittelrheins.</i> Gymnasium Beih. 7 (Germania Romana III), 1970 S. 11 und 102. Baatz vermutete „Vorwerke“ zu größeren Villae, die von Pächtern bewirtschaftet wurden.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl-Heinz Lenz: <i>Ländliche Besiedlung.</i> In: <a href="Thomas_Fischer_(Arch%C3%A4ologe)" title="Thomas Fischer (Archäologe)">Thomas Fischer</a> (Hrsg.): <i>Die römischen Provinzen. Eine Einführung in ihre Archäologie</i>. Theiss-Verlag, Stuttgart 2001, S. 67. Zum Kolonat insgesamt: <a href="Klaus-Peter_Johne" title="Klaus-Peter Johne">Klaus-Peter Johne</a>: <i>Von der Kolonenwirtschaft zum Kolonat. Ein römisches Abhängigkeitsverhältnis im Spiegel der Forschung</i>, Berlin 1994 (Öffentliche Vorlesungen der Humboldt-Universität zu Berlin, Heft 18) <a rel="nofollow" class="external text" href="http://dochost.rz.hu-berlin.de/humboldt-vl/johne-klaus-peter/PDF/Johne.pdf">PDF</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Ursula Heimberg: <cite style="font-style:italic">Villa Rustica. Leben und Arbeiten auf römischen Landgütern</cite>. Darmstadt 2011, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>13</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Villa+rustica&rft.au=Ursula+Heimberg&rft.btitle=Villa+Rustica.+Leben+und+Arbeiten+auf+r%C3%B6mischen+Landg%C3%BCtern&rft.date=2011&rft.genre=book&rft.pages=13&rft.place=Darmstadt" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Vera_Rupp" title="Vera Rupp">Vera Rupp</a> und Heide Birley: <i>Die villa rustica – Bauernhof oder prachtvolles Landgut?</i> In: Vera Rupp, Heide Birley (Hrsg.): <i>Landleben im römischen Deutschland.</i> Theiss, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8062-2573-0, S. 27.</span>
</li>
</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4205819-3">4205819-3</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-11-06" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Villa_rustica&oldid=261297207">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>